Es ist vollbracht!

Es ist fertig und ich liebe es – mein eigenes Logo!

Warum ich ein Chamäleon gewählt habe, sollte eigentlich jedem klar sein. Seit 2009 kennen mich die Leute auf Twitter als (Cyber)Chamäleon und auch der Grund warum ich mich bei der Namenswahl des Blogs nicht schwer getan habe. Wer bin ich: Das Chamäleon. Was tue ich: Fotografieren. Chamäleon Fotografie – Ende der Überlegungen. Ich hätte mir natürlich einen fancy Namen überlegen können und versuchen ein neues Pseudonym zu etablieren, aber warum sollte ich mir diese Mühe machen?

Aber wie verbindet man nun ein Chamäleon mit Fotografie? Dem Chamäleon ein Auge zu verpassen, das an eine Blende erinnert? (Ich muss ehrlich sagen, das hat meine Grafikerin, die mein Logo vektorisiert hat, in Eigeninitiative versucht. Es sah einfach creepy aus.) Viel mehr faszinierte mich schon immer der goldene Schnitt, auch schon lange bevor ich dicke mit der Fotografie wurde. Ein Chamäleon hat einen spiralförmigen Schwanz. ZACK! Die Idee war geboren!

Aber nur das Hinterteil in den goldenen Schnitt packen, sah irgendwie seltsam aus, also musste der Körper in einen spiegelverkehrten goldenen Schnitt. Obwohl ich mich eigentlich für ziemlich untalentiert halte, wenn es darum geht etwas zu zeichnen, gelang beim zweiten Anlauf der Entwurf für die Grafikerin.

Meine Grafikerin hat sich natürlich gefreut, dass ich so genaue Vorstellungen hatte, was ich möchte. Das hat es ihr leichter gemacht und nach einer Woche war das Logo auch schon fertig.

Ich habe schon einiges an Feedback zum Logo bekommen – positives wie auch negatives. Für beides bin ich dankbar. Ich bin mir durchaus über ein paar Schönheitsfehler bewusst. Sei es die kleine Kante im Ringelschwanz oder die unterschiedlichen Endradien. Über die Fehler war ich mir – hingegen der Erwartungen – bewusst bei der Abnahme. Aber warum nehme ich ein Logo ab, das (nur) nahe dran an der Perfektion ist? Die Erklärung liegt näher als man denkt: Ich bin nicht perfekt und meine Arbeit ist es auch nicht. Ecken und Kanten gibt es immer und irgendjemand wird immer etwas finden, das er nicht gut findet. Dem einen sind die Bilder zu bunt, dem nächsten gefällt der Bildausschnitt nicht und ich finde IMMER genug um zu meckern. Wäre meine Arbeit wirklich perfekt, dann hätte ich keinen Anreiz mehr noch besser zu werden, zu üben und mich inspirieren zu lassen.

Der Tag an dem mein Logo perfekt ist, ist der Tag an dem die Ansprüche an mich selbst entweder erfüllt habe oder – was wahrscheinlicher ist – ich aufgegeben und meine eigenen Ansprüche gesenkt habe.
Meine Arbeit ist gut, aber meine Arbeit kann immer noch besser werden. Immer. Und so verhält es sich auch mit meinem Logo.


Sagt also AHOI, HELLO und BON JOUR zu meinem neuen Logo und Wasserzeichen, das mich ab jetzt für hoffentlich lange Zeit begleiten wird.

 

4 Gedanken zu „Es ist vollbracht!&8220;

  1. Ich muss sagen, mir gefällts. Okay, bei der Entwurfsskizze war ich schon neidisch. Herzlichen Glückwunsch, dass das so reibungsarm geklappt hat.
    Die erste Assoziation in meinem Kopf beim Ansehen des finalen Logos war übrigens Pinterest 😉 Muss ja nichts schlechtes sein…

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