Bom dia Lisboa – Sightseeing like a tourist!

Ein Urlaub der mit dem freundlichsten Steward der gesamten Ryanair-Flotte beginnt, kann nur gut werden. Und das wurde er auch. Endlich wieder in meinem geliebten Portugal, endlich wieder in Heimat II! Endlich wieder dieser blaue Himmel, endlich wieder diese Wärme, endlich wieder diese Menschen und ihre Mentalität. Die Gelassenheit der Portugiesen greift mich jedes mal aufs Neue und ich genieße die Entschleunigung.

Der erste Abend war kurz aber gut. Nach einer waghalsigen, aber sehr günstigen Taxifahrt, bezogen wir schon unser Airbnb und kauften für das Frühstück am nächsten Morgen ein. Danach ging es noch in eine Rooftop-Bar direkt um die Ecke auf dem Gelände der LX Factory.

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Neben diversen Restaurants und Bars finden sich hier auch ein Buchladen, ein Co-Working-Space und diverse andere alternative Läden. Das Areal ist ein umgebautes altes Fabrikgelände, überall ist Streetart an den Wänden und die Fahrstühle sind vermutlich so alt, dass sie meine Großmütter sein könnten. Das gesamte Konzept ist unglaublich stimmig und am liebsten würde ich dort jeden Abend hingehen.

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Das Gelände ist direkt an der Ponte 24 de Abril und so wundert es nicht, dass man einen fantastischen Ausblick für Nachtaufnahmen hat. Allerdings war die Rooftop-Bar nicht einfach zu finden und es war doch schon recht windig und kühl dort oben.

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Am nächsten Morgen machten wir uns von unserem Airbnb in Alcântara auf nach Belém – immer dem Tejo entlang. Zuerst kamen wir natürlich wieder an der Ponte 24 de Abril vorbei. Diese hielt uns dann wirklich lange auf, weshalb ich der Brücke noch mal einen eigenen Post widmen werde.

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Als nächstes sollte dann das Denkmal der Entdeckungen folgen, aber was folgte, war ein Denkmal in Baugerüst. Irgendwas ist ja immer. Also bogen wir rechts ab und machten uns auf den Weg die berühmten Pastéis de Belém zu probieren. Keine Schlange der Welt hätte uns aufhalten können, aber hingegen aller Erwartungen mussten wir keine fünf Minuten warten bis ich „Seis Pastéis“ bestellen konnte. Mit dem Objekt der Begierde machten wir uns dann auf Richtung „Jardim dem Belém“ und schlemmten die warmen süßen Teilchen mit Puderzucker und Zimt auf einer Parkbank. (Natürlich sind wir zwei Tage später noch einmal hin und dies mal auch mit Sitzplatz.)

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Dann ging es weiter zum Turm von Belém und zum Seefahrerdenkmal. Der Turm ist wirklich schön, leider ist er aber selbst in der Nebensaison sehr überlaufen. (Das sieht nur auf dem Foto anders aus.)

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Anschließend ging es weiter zum Denkmal der Seefahrer, dass ähnlich wie man es von anderen Denkmäler dieser Art kennt, ca. 10.000 Namen von Soldaten aufzählt die in Übersee gestorben sind. Anschließend machten wir uns mit der Bahn auf in die historische Altstadt.

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Auf die Bilder aus der Altstadt müsst ihr dann noch etwas warten. Insgesamt haben wir die Altstadt zwei Tage hintereinander erkundet und ich möchte diese beiden Tage gerne zusammen fassen, um euch nicht zu langweilen. Auch den zweiten Besuch in Belém werde ich überspringen, da dieser in etwa ablief wie der Erste. 😉
Euch erwarten insgesamt also noch drei weitere Beiträge.

Bom dia Lisbon – Duas cervejas por favor!
Bom dia Lisbon – Blau, blau, blau sind alle meine Kacheln!
Bom dia Lisbon – Ponte 25 de Abril!

2 Gedanken zu „Bom dia Lisboa – Sightseeing like a tourist!&8220;

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